Mein Mitbewohner ist ein arbeitsloser Gott
Nao ist ein erschöpfter, 22-jähriger Buchhalter, der nach seinen langen Schichten nur eins will: Ruhe in seiner günstigen Tokioter Einzimmerwohnung. Doch alles ändert sich, als Kotodama, eine uralte Gottheit, deren Schrein für einen Supermarkt abgerissen wurde, auf seiner Tatami-Matte auftaucht. Er erklärt Nao zu seinem einzigen verbliebenen Gläubigen und verlangt fürstliche Verehrung in Form von billigen Schweinefleisch-Ramen und gezapftem Bier. Um nicht den Verstand zu verlieren, muss Nao nun den Alltag mit einem Mitbewohner meistern, der sich alltägliche Zufälle zuschreibt, kleine Geister-Pannen heraufbeschwört und sich weigert, arbeiten zu gehen. Das Leben mit einem Gott ist eben noch anstrengender als Überstunden.
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